2. Ligawettkampf in Buttenwiesen
13.07.2024, KuTu m
2. Ligawettkampf in Buttenwiesen
Nervenflattern am Seitpferd Wieder voll besetzt sind die beiden Mannschaften der Kunstturner des TSV 1862 Friedberg am Samstag in Buttenwiesen beim 2. Wettkampf der Bayerischen Turnliga an den Start gegangen. Der Druck nach dem erfolgreichen Auftakt in die Ligasaison beim 1. Wettkampf daheim am 30.06. war nun für die erste Mannschaft mit Markus Schmid, Fynn Klein, Josef Schwaiger, Simon Zutt und Christof Walter enorm groß. Die Motivation sich erneut an die Spitze der Tabelle zu setzen war riesig. Nervöse Unsicherheiten zeigten sich dann aber bereits am 2. Gerät. Am Seitpferd, dem Angstgegner, verloren die Turner wertvolle Punkte durch vermehrte „Absteiger“. Auch die sicher geturnten Übungen an den restlichen 4 Geräten konnten diesen Rückstand nicht wieder gut machen und bedeuteten am Ende Platz 2 in der Gesamtwertung hinter dem TV Fürth 1860. Sehr ärgerlich für die Turner als sie die Tagesgesamtwertung analysierten und die lediglich 2,5 Punkte Rückstand realisierten. In der Gesamttabelle stehen die beiden Teams nun auf Platz 1. Bei der Nachwuchsmannschaft des TSV mit Elias Schubert, Ben Köhler, Lukas Geißlinger, Christian Bammer, Simon Walter und Tristan Gräber lief der Wettkampf ähnlich. Die beiden verletzten Stammturner Lukas und Ben konnten wieder einen 6 – Kampf absolvieren, jedoch zeichnete sich die verletzungsbedingte Trainingspause in der Sicherheit der Übungsausführung ab. Auch hier war das Seitpferd das Unglücksgerät der Friedberger Turner. Insgesamt zu viele kleinere Patzer bedeuteten am Ende des Tages Platz 6. Die Gesamtwertung zeigt jedoch, dass mit sicher geturnten Übungen Platz 4 möglich wäre. Auch die Einzelwertung aus der ersten Mannschaft mit Simon Zutt auf Platz 1, sowie Lukas Geißlinger aus der zweiten Mannschaft auf Platz 4, spiegeln das Potential der Friedberger Turner wieder. Dieses Ergebnis zur Halbzeit der Ligasaison bedeutet nun für beide Mannschaften die Sommerpause effektiv zu nutzen, Sicherheit in den Übungen zurückzugewinnen sowie Stabilität bei den Turnelementen zu erreichen. Die beiden Trainer Christof Walter und Christian Bammer blicken optimistisch in Richtung Herbst: „Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir alle wissen, dass bei beiden Mannschaften mehr drin gewesen wäre. Dennoch sind wir stolz auf unsere Turner und hoffen, dass sie nun angespornt sind, im Herbst richtig abzuliefern.“ Mit diesem Elan gehen die Friedberger Kunstturner in die Wettkampfpause, um am 13.10. in Unterföhring überzeugen zu können.