Bayerische Synchronmeisterschaften Trampolin 2026
17.05.2026, Trampolin
Bayerische Synchronmeisterschaften Trampolin 2026 – Erlangen
Bayerische Synchronmeisterschaften Trampolin 2026 – Erlangen
Hauchdünn am Titel vorbeigeschrammt Amelie Pamer und Lisa Marie Rank sind Bayerische Vizemeister
Ein Highlight im Trampolinturnen des Bayerischen Turnverbands sind die jährlichen Meisterschaften im Synchronturnen auf dem Wettkampftrampolin. Schon im zweiten Jahr in Folge war der TV Erlangen auch in diesem Jahr der Ausrichter dieser Meisterschaften, worin er mit einem reibungslosen Ablauf punkten kann. Mit dem TSV Friedberg gaben sich mit der Heimmannschaft des TV Erlangen, die Munich Airriders, der TSV Turnerbund München, der TV Immenstadt, TV Burgkunstadt, ATSV Kelheim und das Aktivteam Röttenbach ein Stelldichein, um im fairen Wettkampf ihre Meister zu küren. Am besten gelang das den Munich Airriders, die als Favoriten in acht Altersklassen antraten und in fünf den Sieger stellten. Noch im letzten Jahr gelang es den Friedbergern Trampoliner mit Sina Karletshofer und Malorie Erhardt vom Münchner Turnerbund in der Altersklasse 18+ und Amelie Pamer und Lisa Marie Rank den Titel zu holen. In der Wettkampfsaison 2026 hatte der TSV Friedberg doch einige Engpässe zu überwinden. Durch berufliche Veränderung startete Sina Karletshofer aktuell für den Münchner Turnerbund und holte in diesem Jahr mit Malorie Erhardt den begehrten Titel. Dramatisch verlief der Wettkampf vom Friedberger Synchronpaar Amelie Pamer und Lisa Marie Rank in der Altersklasse – 11 Jahre. Im Vorkampf von Pflicht und Kür führten beide noch scheinbar unschlagbar, haushoch mit 3,140 Punkten Vorsprung vor dem Paar Anne Domingues und Carlotta Wadenspanner von den Munich Airriders. Der Kampf um den Titel fiel jedoch im Finale, wo das Münchner Paar, den Wettkampf mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,030 Punkten für sich entschied. 36,530 : 36,500 lautete das Endergebnis. Die Friedberger Mädels verließen das Podest folglich als Bayerische Vizemeister und freundeten sich in diesem Jahr auch mit einem 2. Treppchenplatz an. Noch im Training sah es für Julina Kimmel und Sara Tuffentsammer, die in der Altersklasse 18+ starteten, nach einem durchaus erreichbaren Podestplatz aus. Das unfassbare geschah dann doch schon im Vorkampf, wo Julina die Synchronität nicht halten konnte und aus dem Rhythmus kam. In der Folge war es ein Abbruch, der die Erwartungen eines sonst sicheren Finalpaares dämpfte. Auf den enttäuschten 9. Platz zurückfallend fand der Finalkampf ohne Friedbergs Beteiligung statt. Als abgehackt empfinden die sonst sprunggewaltigen Paare den Erlanger Auftritt, denn schon am 13. Juni sind es die Schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften, bei denen sich die Herzogstädter: innen in aussichtsreichen Positionen vorstellen. In der eigenen Sporthalle am Josef Böllerweg steigen die Chancen auf einen Schwäbischen Titel ungleich höher. Den Beweis liefern sie gerne vor einem interessierten Publikum, dessen Unterstützung sie gerne annehmen. (wm-)