25. Internationaler Trampolin Flower Cup 2025 Alsmeer – Niederlanden
25.03.2025, Trampolin
25. Internationaler Trampolin Flower Cup 2025 Alsmeer – Niederlanden
Am Podest vorbeigesprungen 25.03.25 Sina Karletshofer beim Flower Cup Trampolin in den Niederlanden vom Pech verfolgt Der Aalsmeer Flower Cup im Trampolinturnen 2025 war ein besonderes Ereignis, da es sich um die 25. und letzte Ausgabe dieses renommierten Wettbewerbs handelte.
Alsmeer ist eine Stadt mit 33.000 Einwohner, südlich von Amsterdam, auch als riesige Tulpenregion bekannt; genießt diese Bestmarke aber auch seit einem Vierteljahrhundert als Austragungsort von internationalen Trampolinwettkämpfen, wie dem Flower Cup, der in Europa äußerste Beliebtheit genießt. Letztendlich dient dieser Pokal auch als Qualifikationskriterium zur Aufnahme in den Bundeskader. Aktuell gab es in diesem Jahr über 325 registrierte Teilnehmer, darunter viele Talente aus verschiedenen europäischen Nationen. An einem Wettkampf mit internationalem Flair teilzunehmen, übt immer einen großen Reiz auf geübte und erfahrene Athleten aus, die sich einen Vergleich auf höchster Ebene zutrauen. Als eine der besten Trampolinturnerin des TSV Friedberg war es für Sina Karlethofer ein Muss, in der internationalen Szene zu performen, um ihrem Renommee einen besonderen Touch zu verleihen. An Ihrer mit Doppelrotationen gespickten Übung feilte Sina schon seit geraumer Zeit, bis ihr das Sicherheitsgefühl zur Gewohnheit wurde, um eine fehlerlose Übung auf das Tuch zu bringen. Bei den hohen Schwierigkeiten von Salti und Schrauben gehen die Sprungathleten natürlich ein Maß an Restrisiko ein, das jeder Sportler auf sich nimmt. Gelingt das gewagte Vorhaben schon im Vorkampf mit Pflicht- und Kürübung, so stehen dem Wettkämpfer und der Wettkämpferin bei der Qualifikation ins Finale der besten Acht alle Türen zum Sprung auf das Siegerpodest offen. In dieser Absicht nahm Sina Karletshofer am Wettkampf der offenen Klasse teil und begann furios und sicher mit ihrer 1. Übung. Alles deutete auf ein gutes Gelingen auf Übung Nummer zwei, bei der Sina durch eine winzige Unsicherheit aus dem Konzept kam und dies den unweigerlichen Abbruch der Übung bedeutete. Die Enttäuschung darüber ließ sich kaum verbergen, da sich mit dieser Pechsträhne auch viel Zeitaufwand im Training und die weite Fahrt nach den Niederlanden verband. Für begabten Sprungathletinnen wie Sina Karletshofer bedeutet der Fauxpas jedoch kein Beinbruch und wird sie nicht umwerfen. Bei den anstehenden Bayerischen Synchronmeisterschaften in Erlangen bildet sie in der neuen Mixed Klasse ein Paar mit Marc Kimmel, wo sie erneut ihr absolutes Können und das Bestreben auf einen Sieg unter Beweis stellen kann. (wm-)