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17. 09. 18
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06.06.19

Sportakrobatik

Hochleistungssport in Potenz

Bei den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften in Schweinfurt und Wilhelmshaven sorgen die Turnerinnen des TSV Friedberg mit insgesamt 9 x Gold, 6 x Silber und 2 x Bronze für Aufsehen.

Ein langes Wettkampfwochenende haben die Sportakrobaten des TSV Friedberg erfolgreich hinter sich gebracht. Bereits am Donnerstag fanden die Wettkämpfe der Bayerischen Meisterschaften im Rahmen des Bayerischen Landesturnfests in Schweinfurt statt. Mit großer Delegation, bestehend aus jungen Sportlern sowie den „alten Hasen“, reiste der TSV an. Für die beiden Damenpaare der Nachwuchsklasse Lena Inic mit Nicole Schlottenhauer sowie Amelie Stenzel mit Isabel Frank war es der jeweils erste gemeinsame Wettkampf, entsprechend groß war die Aufregung. Die Freude an der Sportakrobatik war allen vier angehenden Akrobatinnen jedoch sichtlich anzumerken. Mit wichtigen Erfahrungen und tollen Eindrücken kommen die jungen Sportlerinnen nach Hause.

Mit fehlender Routine startete das Mixpaar mit Felix Hohmann und Alexandra Vugman in der Meisterklasse. Durch die kurzfristige Zusammenarbeit der zwei schlichen sich einige Unsicherheiten in ihren dargebotenen Übungen ein. Am Ende des Tages musste das Paar auf den zweiten Platz sowohl in der Balance, als auch in der kombinierten Übung weichen.

Mit mehr Praxiserfahrung und gemeinsam bestrittener Wettkämpfe startete das Junioren 2 Damenpaar mit Sina Lippert und Margaritta Vugman bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften. Konkurrenzlos aber verdient durften die beiden Mädchen auf den obersten Podestplatz steigen.

Bei der Konkurrenz der Damenpaare in der Schülerklasse ging das Damenpaar der Startgemeinschaft TSV Friedberg / SAV Augsburg-Hochzoll als Favoritinnen ins Rennen. Ohne jeden Zweifel erkämpften sich Jana Semenchenko und Lilly Maresch die Goldmedaillen in der Balance- sowie Tempoübung.

Der Auftakt der Bayerischem Meisterschaft für das Jugend-Trio mit Elena Avgoustis, Sina Ferner und Nina Seebacher wollte im starken Konkurrenzfeld nicht ganz gelingen. So landeten die drei Mädels nach ihrer Balance Übung auf dem fünften Platz und konnten sich im Laufe des Wettkampfes enorm steigern und kletterten die Rangliste über den vierten Platz in der Tempoübung auf den dritten Platz in der Einzelwertung der Kombi Übung.

Beständig in der Platzierung und führend in der Disziplin der Damengruppen der Jugendklasse behaupteten zwei Friedberger Trios die ersten zwei Podestplätze. Mit ausgefallenen Choreografien und unterhalterischem Talent überzeugten Alexandra Hesse, Lena Sandmair und Lea Hackl sowohl die Kampfrichter als auch das Publikum und wurden dafür mit drei Mal Silber belohnt. Die drei Goldmedaillen gingen an ihre Vereinskolleginnen Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner. Die drei Mädchen überzeugten vor allem durch eine technisch saubere Ausführung und ihre ausstrahlende Präsenz auf der Wettkampffläche. Mit einer Ausbeute von insgesamt 8 Goldmedaillen und 5 Silbermedaillen für den TSV Friedberg sind die Bayerischen Meisterschaften 2019 zu Ende gegangen.

Bereits am selben Tag ging es für die Jugend-Damengruppen und das Schüler-Damenpaar einmal quer durchs Land zu den Deutschen Meisterschaften nach Wilhelmshaven. Bei sonnigem Wetter erkundete die Delegation aus Bayern am Vortag der Wettkämpfe die Küsten der Meeresbucht und sammelten noch mal Kräfte, bevor die Titelkämpfe am Samstag begannen. Die Damengruppen starteten in einem Starterfeld von 29 Gruppen mit der Balanceübung. Kleinen glücklichen Start erwischten Elena, Sina und Nina. Ein größerer Wackler bei der zweiten Pyramide vermasselte den dreien eine bessere Platzierung und somit die Chance auf den Einzug ins Finale der besten 10. Am Nachmittag sammelten sie ihre Kräfte und präsentierten sich unerschüttert von der besten Seite. Mit einer tollen Tempoübung und einem 7ten Platz in der Einzelwertung verabschiedeten sich die drei in Wilhelmshaven.

Besonders gelungen ist der Auftakt von Alexandra, Lena und Lea, die in der Balanceübung nur hauchdünn an ihren Vereinskolleginnen vorbeigezogen sind und sich dafür die Silbermedaille um den Hals hängen lassen durften. Eine tolle Belohnung für die vielen Stunden intensiver Trainingseinheiten. Mehrere kleinere Unsicherheiten in ihrer Tempoübung verhinderten leider eine ähnlich gute Platzierung. Mit dem vierten Platz nach Qualifikation stiegen die drei Mädchen in das Mehrkampffinale am Folgetag ein.

Ihrer Favoritenrolle auf die vorderen Platzierungen sind Lucia, Emelie und Laura mehr als gerecht geworden. In der Balanceübung lieferten sie ein Kopf an Kopf Rennen mit ihren Vereinskolleginnen und mussten sich mit einem Abstand von nur 0,050 Punkten auf den dritten Platz hinter sie einreihen. Nahezu konkurrenzlos hingegen turnten die drei Mädchen ihre Tempoübung und landeten unumstritten auf dem vorderen Podestplatz mit enormem Abstand zu dem restlichen Starterfeld. Sie sicherten sich somit die erste Goldmedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften stellvertretend für den TSV Friedberg.

Der zweite Wettkampftag bildete die Titelkämpfe im Mehrkampf, wo die kombinierte Kür präsentiert wurde und die Ergebnisse aller drei gezeigten Übungen für die Mehrkampfwertung aufaddiert wurden. Jana Semenchenko und Lilly Maresch eröffneten den Wettkampftag für den TSV Friedberg. Man kann von einer Premiere für die beiden sprechen, da sie in ihrer eigentlichen Altersklasse der Schüler keine Kombiübung im Programm haben und somit keine große Erfahrung mitbringen. Und dennoch präsentierten sich die jungen Mädchen sehr sicher auf der Wettkampfmatte und zeigten, dass sie bereits jetzt schon für die nächsthöhere Altersklasse die Anforderungen erfüllen. Als Belohnung für ihren Ehrgeiz und Nervenstärke durften Jana und Lilly die Bronzemedaille für den Mehrkampf entgegennehmen.

Auch Alexandra Hesse, Lena Sandmair und Lea Hackl gingen mit ihrer kombinierter Kür im Mehrkampffinale ohne viel Routine an den Start. Das war den drei aber zu keinem Zeitpunkt anzumerken, sie begeisterten in erster Linie das Publikum durch schwungvolle und mitreißende Choreografien und das Kampfgericht mit der sauberen Ausführung gezeigter Elemente. Am Ende heißt es Platz 5 im Mehrkampf für das erst seit Anfang des Jahres zusammengesetzte Trio. Das macht Hoffnung auf mehr in nahegelegener Zukunft.

Keinen glücklichen Tag erwischten Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner bei den Finalwettkämpfen. Ein neu erlerntes und selten gezeigtes Element als Auftakt ihrer Kombiübung wollte an dem Vormittag nicht klappen und so mussten die drei Mädchen enorme Abzüge in Kauf nehmen und den Vortritt auf das oberste Treppchen ihren Konkurrentinnen lassen. Durch den bei den Qualifikationswettkämpfen erturnten Vorsprung hat es für die drei Friedberger Sportakrobatinnen am Ende dennoch gereicht, einen Podestplatz einzunehmen. So verfehlten sie sogar nur mit 0,010 Punkten den Vizemeistertitel und müssen sich bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Jugend mit der Bronzemedaille zufriedenstellen. Bereits in drei Wochen wird sich eine weitere Möglichkeit ergeben Edelmetall einzusammeln und zwar bei den Deutschen Meisterschaften der höheren Altersklasse der Junioren 1 in Aachen.

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In bester Verfassung und hochmotiviert startete eine Delegation der Sportakrobaten des TSV Friedberg bei den Bayerischen Meisterschaften 2019 in Schweinfurt, wie auch b ei den Deutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven. Von links: Alexandra Hesse, Lea Hackl, Elena Avgoustis, Wlad Ljubimov, Margaritta Vugman, Sina Lippert, Nina Seebacher, Alexandra Vugman, Felix Hohmann, Sina Ferner, Laura Kirschner, Lucia Gaag, Nicole Schlottenhauer, Emelie Brauchle, Lena Sandmair. Foto: Bianca Kirschner

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In Jubelpose präsentieren sich die Gewinner der Friedberger Sportakrobaten bei den Bayerischen Meisterschaften Hintere Reihe: Lena Sandmair, Alexandra Hesse, Sina Ferner, Elena Avgoustis, Lucia Gaag, Emelie Brauchle Mittlere Reihe: Lea Hackl, Nina Seebacher, Laura Kirschner Vordere Reihe: Lilly Maresch, Jana Semenchenko Foto: Bianca Kirschner


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Drei Goldmedaillen holten sich das Friedberger Akrobatentrio bei den Bayerischen Meisterschaften in Schweinfurt oben: Laura Kirschner. Von links: Lucia Gaag und Emelie Brauchle. Foto: Felix Kuntoro

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