Friedberger glänzen am Internationalen Schwimmfest in Nellingen

19. 02. 24
posted by: Christoph Sandner
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Vollbepackt mit Schlafsäcken, Wärmedecken und viel Motivation machte sich die 16-köpfige Schwimm-Delegation um die Coaches Susanne Spaar, Manuela Spörl und Nicole Müller letzten Samstag auf zum zweitätigen Internationalen Schwimmfest in Nellingen. Der Baden-Württembergische Schwimmverein war Ausrichter eines perfekt organisierten Wettkampfwochenendes mit Übernachtung, Pasta-Party, abendlichem Unterhaltungsprogramm und insgesamt 35 verschiedenen Wettkämpfen. Dazu kam ein weiteres Highlight, das sogenannte Poker-Schwimmern, bei dem erst unmittelbar vor Wettkampfbeginn „ausgelost“ wurde, welche Lage geschwommen werden soll. Hier hatten sich die Friedberger jedoch „verpokert“ und schieden schon in der Vorrunde aus. Trotzdem war der zweitätige Wettkampf für die TSV-ler ein voller Erfolg, schafften sie doch in der männlichen Mannschaftswertung einen hervorragenden 3. Platz, obwohl im letzten Wettkampf am Sonntag, aufgrund der langen Heimreise, kein Schwimmer des TSV mehr angetreten war. In der Gesamtwertung erreichten die Mädchen ebenfalls einen ausgezeichneten vierten Platz unter 18 gemeldeten Vereinen, darunter auch zwei aus der Schweiz.

In der weiblichen Wertung glänzten vor allem Ina Rehbehn, Jahrgang 1999, und Joy Jana Nell, Jahrgang 2005. Joy konnte alle ihre Starts in Podestplätze umwandeln und stand über 200 m Lagen und 100 m Schmetterling ganz oben auf dem Podest. Letztere bewältigte sie in der Zeit von 1:29,94 und konnte somit mit einem Vorsprung von rund 10 Sekunden vor der Zweitplatzierten anschlagen. Ina setzte dem noch eins drauf und durfte sechsmal das Podest besteigen. Über 50 und 200 m Brust sowie 100 m Lagen und Rücken stand sie jedes Mal ganz oben. Mit vier Medaillen, davon je einem ersten und zweiten Platz, konnte auch Emily Winter, Jahrgang 2006, punkten.

Mit Jahrgang 2007 die jüngste Friedbergerin an diesem Wettkampf durfte sich Antonia Mayr drei Silbermedaillen umhängen lassen für ihre Leistungen in 100 und 200 m Brust sowie 200 m Freistil. Zwei goldene über 100 m Lagen und 200 m Brust zudem eine Bronzemedaille gab es für Weda Kujawa, Jahrgang 2004. Lisa Marschall, Jahrgang 2003, punktete über 200 m Brust und 100 m Lagen mit einem zweiten und dritten Platz. Zwei Bronzemedaillen konnte sich Theresa Huber, Jahrgang 2005, über 200 m Brust und Freistil sichern.

Rosa Seebauer und Hannah Bruggey, beide Jahrgang 2006, verpassten das Podest nur knapp und mussten sich mit vierten Plätzen begnügen. Diverse persönliche Bestzeiten konnte Eva Huber, Jahrgang 2006, verzeichnen.

Für die Jungs gab es einen wahren Medaillenregen. Ausnahmslos alle ihre Starts konnten sie mit Podestplätzen beenden. Im Jahrgang 2008 lieferten sich Philipp Tränkner und Lukas Nagel spannende Duelle. Beide konnten jeweils drei erste, Philipp außerdem drei zweite Plätze einheimsen. Lukas erreichte ebenfalls noch zweimal Silber und über 50 m Freistil eine Bronzemedaille.

Thomas Schmeikal, Jahrgang 2003, musste sich sechsmal von nur einem Konkurrenten geschlagen geben. Dabei konnte er seine sehr gute Bilanz noch mit einem ersten Platz über 50 m Schmetterling in 30,14 Sekunden krönen.

Dem jüngsten Starter des TSV Martin Wetzel, Jahrgang 2009, lagen vor allem die Brust-Strecken. Über 50 m konnte er die elektronische Zeitmessung als Erster betätigen. Die Anzeigetafel zeigte da gerademal 54,50 und über 100 m 1:52,78. Mit drei Silber und einer Bronzemedaille komplettierte er seinen Medaillensatz. Ebenfalls drei erste, zwei zweite und einen dritten Platz erreichte Niklas Clauditz, Jahrgang 2006. Die goldenen Medaillen gab es für seine Bestleistungen über 100 m Rücken sowie 100 und 200 m Lagen. Insgesamt acht Medaillen durfte Henning Bruggey, Jahrgang 2003, in Empfang nehmen. Über 50 m Freistil und 100 m Lagen gab es Silber, für seine übrigen Starts jeweils Bronze.

Trotz der doch etwas kurzen Nacht in der Turnhalle, welche zum Schlaflager für alle Vereine umfunktioniert wurde, konnten die Friedberger außerhalb ihres üblichen Schwimmbezirks (Bayern) überzeugen und mit Top-Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Zum Glück war im Gepäckraum der Busse noch genügend Platz auf der Heimreise, sodass das Team nach dem anstrengenden, aber dennoch sehr erfolgreichen Schwimmvergleich ihre insgesamt 62 Medaillen sowie den Mannschafts-Pokal der Männer für die drittbeste Gesamtleistung mit nach Hause nehmen konnten.

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Fotos von: Nicole Müller

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